Miss Sixty

KINO AM NACHMITTAG

Molekularbiologin Luise (Iris Berben) – beruflich ein Ass, aber menschlich eine Katastrophe – fällt aus allen Wolken, als sie in den vorzeitigen Ruhestand geschickt wird. Zum Abschied bekommt sie eine ihrer vor vielen Jahren eingefrorenen Eizellen geschenkt. Warum nicht nachholen, wozu sie bisher nie Zeit hatte? Fehlt nur noch der passende Samenspender …

Kinderwunsch statt Karriere, und das jenseits der 60? Molekularbiologin Luise Jansen (Iris Berben) ist beruflich ein Ass, aber menschlich eine Katastrophe. Sie fällt aus allen Wolken, als sie ausgerechnet an ihrem 60. Geburtstag unverhofft in den vorzeitigen Ruhestand und damit auf’s Abstellgleis geschickt wird. Mitgefühl war zwar nie ihre Stärke, doch die Art, wie sie ihr Chef abserviert, ist schon ein starkes Stück. Plötzlich steht sie ohne Lebensinhalt dar. Als Luise beim Aufräumen ihrer Laborbestände ihre vor vielen Jahren eingefrorenen Eizellen in die Hände fallen, hat sie eine ungewöhnliche Idee. Warum nicht nachholen, wozu sie in all den Jahren als gefeierte Wissenschaftlerin nie Zeit hatte? Sie will ein Kind bekommen und hat auch schon bald – planvoll wie sie ist – im Internet einen geeigneten Samenspender gefunden. Doch dann kommt alles doch ganz anders, denn da gibt es noch den Alt-68er Frans Winther mit seinem Hang zu jungen Frauen, der die schroffe Luise zunächst gewaltig auf die Palme bringt…

Die charmante Komödie nimmt mit viel Dialogwitz und einer von Iris Berben furios gespielten weiblichen Hauptfigur die Schwierigkeit des Alterns, die Jagd nach einem Sinn im Leben und die Sehnsucht nach großen Gefühlen auf’s Korn. Dabei ist das Thema – bei aller beabsichtigten Zuspitzung – durchaus aktuell: Der medizinische Fortschritt sprengt zunehmend die natürlichen Grenzen. Nicht mehr nur Männer können sich auch im fortgeschrittenen Alter fortpflanzen. Der Film „Miss Sixty“, in dem es die Protagonistin partout nicht einsehen will, warum eine späte Vaterschaft gesellschaftlich akzeptierter ist als spätes Mutterwerden, geht ausgesprochen unverkrampft, aber im Unterton durchaus ernsthaft mit diesen Fragen um.

Kino am Nachmittag: Eine Filmreihe des KuBs

Ob launige Komödien, berührende Filmgeschichten oder zeitlose Klassiker: Einmal im Monat flimmern handverlesene Filme über die Leinwand im barrierefreien KuB-Saal. Lassen Sie sich vor oder nach der Vorführung mit Kaffee und Kuchen im Café im KuB verwöhnen und kommen Sie miteinander ins Gespräch.

Eintritt: 6,50 € / 4,50 € (erm.)

 

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04531 504-199

Mo, Di und Fr: 10–16 Uhr
Do: 10–18 Uhr
Mi: geschlossen

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